Studie zu Stand und Perspektiven des chemischen Recyclings in Deutschland

Eine neue Conversio-Studie zeigt: Deutschland könnte deutlich mehr Kunststoffe recyceln. Chemische Verfahren bieten als Ergänzung zum mechanischen Recycling zusätzliche Möglichkeiten – vor allem für solche Abfälle, die sich mit klassischen Verfahren kaum hochwertig verwerten lassen. Letztes Jahr waren hierzulande aber erst vier kleinere Pilotanlagen für chemisches Recycling gemischter Polyolefinabfälle in Betrieb (je Anlage Max. 4.000 Tonnen/p. a.) sowie eine industrielle Anlage (20.000 Tonnen/p. a.) für die Pyrolyse von Altreifen. Zwei industrielle Anlagen für gemischte Polyolefinabfälle (24.600 Tonnen/p. a. und 50.000 Tonnen/p. a.) werden derzeit gebaut, 10 weitere Anlagen unterschiedlicher Größe befinden sich in Planung.

Die jetzt vorgestellte Studie gibt neben einem Überblick über die aktuellen Kapazitäten auch einen Ausblick bis zu den Jahren 2030 und 2035. Erstellt wurde sie vom Marktforschungsunternehmen Conversio, das unter anderem die Studie „Stoffstrombild Kunststoffe“ seit vielen Jahren für die Branche erstellt. Auftraggeber der Studie ist der BKV mit Unterstützung von Plastics Europe Deutschland und dem VCI.

Die Kurzfassung gibt es kostenfrei zum Download, die Langfassung kann über den BKV kostenpflichtig erworben werden. (PDF)

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