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PVC-Recycler-Treffen in Lüneburg: Netzwerken „Face to Face“

Die erste Face to Face-Veranstaltung nach über zwei Jahren in der Reihe „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter“ fand Anfang vergangener Woche in Lüneburg statt. Zwar wurden mit 20 Anwesenden vor Ort nicht die Teilnehmerzahlen der vorangegangenen online-Treffen erreicht. Umso größer jedoch war die Freude aller Besucherinnen und Besucher, sich endlich wieder direkt von Angesicht zu Angesicht austauschen zu können. Die Gespräche seien nicht nur intensiver, sondern auch effektiver, so die einhellige Meinung vor Ort.

Die Veranstaltung zog erwartungsgemäß insbesondere Teilnehmer aus dem Norden an. Gastgeber war die GFA-Lüneburg, die eine Getrenntsammlung von Abfällen wie Bodenbeläge, Dachbahnen, Fenster und Rohre aus PVC organisiert und so aktiv dazu beiträgt, dass diese Wertstoffe dem Recycling zugeführt werden. Die Besichtigung der Entsorgungseinrichtung, war neben der Vortragsveranstaltung ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung.

Mit dem erfolgreichen Format „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter“ bieten wir Ihnen gemeinsam mit der AgPR, Rewindo und der IVK Europe eine Experten-Plattform an, bei der Informationen zum Thema PVC-Recycling aus erster Hand, der direkte Austausch und persönliche Gespräche im Fokus stehen. Die nächste Veranstaltung ist für die zweite Jahreshälfte in Planung. 

Aus AGPU wird VinylPlus Deutschland

Die „Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V.“ (AGPU) heißt ab sofort „VinylPlus Deutschland e.V.“. Mit der Umbenennung setzt die deutsche PVC-Branche ein klares Zeichen für das gemeinsame europäische Nachhaltigkeitsengagement. Das Netzwerk aus derzeit über 50 Mitgliedsunternehmen und Partnern – allein in Deutschland – wird weiter gestärkt und der vor über 30 Jahren begonnene Dialog mit der Öffentlichkeit und Einsatz für die Nachhaltigkeit des Werkstoffs PVC konsequent fortgesetzt.

„Eine nachhaltige, klimafreundliche Produktion, Verbraucherschutz auf höchstem Niveau und die Nutzung von Abfällen als wertvolle Ressource in der Kreislaufwirtschaft sind wesentliche Ziele, an denen die Branche in Deutschland und Europa heute und in Zukunft gemessen wird“, unterstreicht Dr. Oliver Mieden, Vorstandsvorsitzender von VinylPlus Deutschland. „Um die klare Ausrichtung auf diese Themenfelder noch stärker zum Ausdruck zu bringen und die gemeinsamen Aktivitäten unter einem Absender zu bündeln, haben die Mitgliedsunternehmen bereits im Sommer vergangenen Jahres die Umbenennung beschlossen.“

Als Stimme der PVC-Branche in Deutschland repräsentiert der Verein die gesamte Wertschöpfungskette. “VinylPlus Deutschland bündelt das Wissen vieler Experten und fördert dessen Austausch. Zudem steht er im Dialog mit Entscheidern und Meinungsbildern, schafft Transparenz und bildet Vertrauen in die nachhaltige Entwicklung der Branche und des Werkstoffs“, betont Geschäftsführer Thomas Hülsmann. „Das bisherige umfangreiche Serviceangebot für unsere Mitglieder bleibt unverändert bestehen“, so Hülsmann weiter.

„Die AGPU war bereits seit vielen Jahren eng mit VinylPlus®, der freiwilligen Selbstverpflichtung zur Nachhaltigen Entwicklung der europäischen PVC-Industrie verbunden, und zwar durch die Mitarbeit in verschiedenen VinylPlus-Gremien und einer Reihe von technischen und Kommunikationsprojekten“, begrüßt Dr. Brigitte Dero, Managing Director von VinylPlus, die Umbenennung in VinylPlus Deutschland. „Mit VinylPlus® hat die europäische PVC-Branche einen langfristigen Nachhaltigkeitsrahmen für die gesamte PVC-Wertschöpfungskette geschaffen, den wir gemeinsam mit den Partnerunternehmen und -verbänden weiter gestalten werden.“

VinylPlus Deutschland e.V. ist künftig offizieller Ansprechpartner für das Nachhaltigkeitsprogramm in Deutschland. In wenigen Monaten wird in Brüssel Bilanz über die letzte Dekade gezogen und das Nachfolgeprogramm mit neuen anspruchsvollen Zielen bis 2030 vorgestellt.