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Rewindo erhöht erneut Anzahl der regionalen Annahmestellen

Auf aktuell 46 Anlaufpunkte hat die Rewindo GmbH die Anzahl
ihrer regionalen Annahmestellen für das Recycling ausgedienter Kunststofffenster,
-Rollläden und -Türen erhöht. Schwerpunktregion der neuesten Zugänge ist dabei
der Osten der Republik. Mit der Bothur GmbH & Co. KG mit gleich zwei
Annahmestellen in Großenhain und einer in Gröditz, der eXakt Fensterrecycling
GmbH aus Berlin, der Metcera GmbH aus Markranstädt und der Parentin GmbH
aus Großpösna sind gleich sechs der sieben neuen Annahmestellen dort
anzufinden. Hinzu kommt die Weserbergland Entsorgung GmbH aus Hameln.
Die regionalen Annahmestellen sollen all denjenigen eine logistische Lösung bieten,
die kleinere Mengen Altfenster nicht lagern können oder wollen und richten sich u.a.
an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe. Größere Altfenstermengen
können selbstverständlich nach Rücksprache ebenfalls dort angeliefert werden.

Weitere Entsorger gesucht
Um das Annahmemetz auszubauen und sukzessive bundesweit lokale Standorte zu
etablieren, ist die Rewindo auch weiterhin auf der Suche nach Partnern aus der
Entsorgungsbranche. „Für die kontinuierliche Steigerung unserer
Verwertungsmengen werden die kleineren Mengen immer wichtiger werden. Dabei
können uns lokal und regional tätige Entsorger gut unterstützen“, so Rewindo-
Geschäftsführer Michael Vetter. Entsorger, die an der Sammlung von
Kleinstmengen ausgebauter Kunststofffenster, -Rollläden und -Türen für das
Rewindo-System interessiert sind, können sich gerne an die Geschäftsstelle
wenden.

Rewindo: Kunststofffenster-Recycling in Zahlen 2019

„Seit ihrer Gründung konnte Rewindo die jährliche Recyclingmenge aus Altfenstern bis heute auf rund 35.000 Tonnen versiebenfachen“, so Michael Vetter, Geschäftsführer der Rewindo GmbH, bei der Vorstellung der neuen Recyclingzahlen für das Jahr 2019. Demnach lag die gesammelte Menge (inklusive Metall, Glasreste, etc.) an Altfenstern, -rollläden und -türen im vergangenen Jahr bei 47.169 Tonnen. Die recycelte Menge lag bei 35.561 Tonnen (reines PVC-Rezyklat). Für das Rewindo-System ergibt sich dadurch eine Recyclingquote von 84,6 Prozent (bezogen auf die erfassbare verfügbare Menge von 42.040 Tonnen).

Die Recyclingzahlen können auf der Rewindo-Webseite heruntergeladen werden.

PVC-Recycler-Treffen mit Rekordbeteiligung

In der vergangenen Woche fand das dritte und letzte regionale Treffen unserer erfolgreichen Veranstaltungsreihe „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter“ in diesem Jahr statt. Rund 30 Recycling-Experten aus der gesamten PVC-Wertschöpfungsketten waren am Donnerstag zur Firma Hündgen Entsorgung in Swisttal gekommen, um dort miteinander über das Recycling ins Gespräch zu kommen und ihr jeweiliges Angebot sowie ihren Bedarf an Recycling-Material und Verfahren vorzustellen.

Organisiert werden die drei regionalen Events von der AGPU mit Unterstützung von VinylPlus®, AgPR, Rewindo, IVK Europe und Roofcollect. Mit insgesamt knapp 90 Teilnehmern hat die etablierte Veranstaltungsreihe in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Dies zeigt erneut, welchen hohen Stellenwert das Thema in den vielen Unternehmen hat.

Rewindo: Zuwachs bei regionalen Annahmestellen

Wie Rewindo in der vergangenen Woche bekannt gab, konnte die Anzahl an regionalen Annahmestellen für kleinere Mengen an ausgedienten Kunststofffenstern, -rollläden und -türen von 29 auf nun 36 Standorte weiter ausgebaut werden. Die regionalen Annahmestellen ergänzen den bundesweiten Holservice für ausgebaute Kunststofffenster, -rollläden und -türen, indem sie insbesondere auch kleinere Mengen von unter zehn Fenstern annehmen und dem Recyclingsystem der Rewindo zukommen lassen. Damit will die Rewindo all denen eine logistische Lösung bieten, die kleinere Mengen Altfenster nicht lagern können oder wollen.

Rewindo: 200 alte Kunststofffenster recycelt

Derzeit wird in Primnitz das alte Gesundheitszentrum zurückgebaut. Bis zur Wende diente das 1972 errichtete, sechsstöckige Gebäude als Poliklinik für das örtliche Chemiefaserwerk und beherbergte einst 14 medizinische Fachabteilungen. 1990 übernahm die Stadt die Einrichtung und etablierte dort ein Gesundheitszentrum. Nach Errichtung eines neuen Ärztezentrums vor zwei Jahren stand das Bauwerk leer, nun erfolgt der selektive Rückbau. Im Zuge dessen wurden unter anderem über 200 ausgediente Kunststofffenster ausgebaut und dem Recycling zugeführt – eine Vorgehensweise, die mittlerweile auch bei vielen anderen Bauprojekten in ganz Deutschland so praktiziert wird.

Die Recyclingmengen sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. So konnte Rewindo 2018 zusammen mit seinen Recyclingpartnern mehr als 33.000 Tonnen PVC-Regranulat zurückgewinnen. Das entspricht dem Material-Output von etwa zwei Millionen recycelten Altfenstern. Europaweit sollen bis 2025 im Rahmen der Selbstverpflichtung VinylPlus insgesamt 900.000 Tonnen PVC jährlich recycelt werden. Mit ihrem Beitritt zur Circular Plastics Alliance (CPA) der EU-Kommission haben VinylPlus sowie die Fensterprofilbranche kürzlich ein weiteres Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft abgelegt.

Rekord-Projekt in Hessen: Über 3.100 alte PVC-Fenster recycelt

Nach den Großprojekten in Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurde jetzt das größte Fensterrecyclingprojekt Hessens realisiert. Im Rahmen einer dreijährigen Modernisierung des Wohngebiets „Platensiedlung“ im Frankfurter Stadtteil Ginnheim ließ der Bauherr über 3.100 PVC-Altfenster gegen neue, energiesparende Kunststofffenster austauschen. Die ausgedienten Fensterelemente gelangten 1:1 ins werkstoffliche Recycling.

Aus ihnen entstanden nach Abschluss des Recyclingprozesses technisch gleichwertige PVC-Profile mit Recyclatkern, die nun an anderen Orten Deutschlands wieder zum Einsatz gelangen. „Mit dem modernen Verfahren der Wiederverwertung ist nicht nur ein nahezu geschlossener Materialkreislauf, sondern auch eine hohe Einsparung von COverbunden“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter.

Mehr Information zum Rekord-Projekt finden Sie hier.

PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter: Neue Termine

In diesem Jahr geht die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeite“ in eine neue Runde. VinylPlus®, AGPU, AgPR, Rewindo, IVK Europe und Roofcollect® laden wieder gemeinsam PVC-Recycler und PVC-Verarbeiter ein, an drei Terminen in verschiedenen Regionen über das jeweilige Angebot und Bedarf miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Auftakt findet am 27. Juni 2019 von 10 bis 15.30 Uhr bei Tarkett in Lentzweiler/Luxemburg statt. Weiter geht es am 05. September 2019 von 10 bis 15 Uhr beim SKZ in Würzburg sowie am 28. November 2019 von 10 bis 15 Uhr bei der Firma Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG in Swisttal.

Die Einladung wird in Kürze versendet. Bei Fragen zu den drei Terminen, dem Inhalt der Treffen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an Frau Gogos unter julia.gogos@agpu.com

Best Practice für die Umwelt: Dokumentation erschienen

Im Sommer ist nach zwei Jahren Laufzeit die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ von AGPU, Rewindo und AgPR zu Ende gegangen. Ihr Ziel: die Ermittlung und Begleitung von Recyclingprojekten im Bereich Abbruch, Rückbau und Demontage, bei denen beispielsweise PVC-Altfenster oder PVC-Bodenbeläge anfallen und über die Recycling-Systeme von AgPR und Rewindo wiederverwertet werden. Eine 28 Seiten starke Dokumentation stellt ausgewählte Projekte im Zeitraum Sommer 2016 bis Sommer 2018 vor.

Erstes Altfensterrecyclingprojekt in Bremen

Wie sich ausgediente Kunststofffenster bei energetischen Sanierungen umweltfreundlich recyceln lassen, zeigt die Modernisierung der Wohnanlage „Wohlers Eichen“ in Bremen. Das Wohnungsunternehmen Vonovia SE lässt zurzeit die Gebäude nahe den Freihäfen der Hansestadt mit 256 Wohnungen in vier Bauabschnitten renovieren. Dabei erhalten unter anderem die Fassaden eine zusätzliche Wärmedämmung und neue, energiesparende Kunststofffenster. Die anfallenden rund 800 Altfenster von Anfang der 1990er Jahre werden direkt an der Baustelle gesammelt und im Anschluss werkstofflich recycelt. Das dabei zurück gewonnene PVC-Granulat ist Ausgangsstoff für neue Kunststofffenster mit Recyclatkern.

In Bremen ist es das erste Fensterrecyclingprojekt dieser Art und Größenordnung. „Diese Methode, die in punkto Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz ganz im Sinne der funktionierenden Kreislaufwirtschaft ist, gilt heute als ‚best practice‘ bei der Entsorgung von PVC-Bauprodukten“, so Rewindo Michael Vetter. Realisiert wird diese Recyclingprojekt von der Dekura mit Unterstützung durch Rewindo und AGPU.

Best Practice für die Umwelt: 700 Fenster ausgetauscht

Die energetische Sanierung der Sekundarschule Nord in Jessen (Elster) gilt als lehrreiches Beispiel in Sachen Umwelt. Das dreigeschossige Hauptgebäude sowie ein zweigeschossiger Kopfbau aus dem Jahr 1978 erhält bis 2019 bei laufendem Schulbetrieb eine moderne Wärmedämmung für die Fassaden und Zwischendecken zum Dach. Ferner sorgen nun neue Kunststofffenster mit Dreifachverglasung für eine zusätzliche Verbesserung der Energiebilanz. Auch bei diesem öffentlich geförderten Sanierungsvorhaben werden die rund 700 ausgedienten PVC-Altfenster aus den Jahren 1995 bis 1998 nach dem Ausbau nicht in der Müllverbrennungsanlage entsorgt, sondern recycelt und später wiederverwertet.

Das Bauprojekt in Jessen ist Teil der Länder übergreifenden Aktion „Best Practice für die Umwelt“. Hierbei wurden in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen beispielhafte und nachhaltige Bauvorhaben, bei denen PVC-Bauprodukte werkstofflich recycelt werden, ermittelt und dokumentiert. Initiiert wurde die von mehreren regionalen und bundesweiten Verbänden sowie Unternehmen aktiv unterstützte Umweltaktion von der Rewindo GmbH Fenster-Recycling-Service, Bonn, der Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR), Marl, und der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU), Bonn.