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PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter: Neue Termine

In diesem Jahr geht die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeite“ in eine neue Runde. VinylPlus®, AGPU, AgPR, Rewindo, IVK Europe und Roofcollect® laden wieder gemeinsam PVC-Recycler und PVC-Verarbeiter ein, an drei Terminen in verschiedenen Regionen über das jeweilige Angebot und Bedarf miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Auftakt findet am 27. Juni 2019 von 10 bis 15.30 Uhr bei Tarkett in Lentzweiler/Luxemburg statt. Weiter geht es am 05. September 2019 von 10 bis 15 Uhr beim SKZ in Würzburg sowie am 28. November 2019 von 10 bis 15 Uhr bei der Firma Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG in Swisttal.

Die Einladung wird in Kürze versendet. Bei Fragen zu den drei Terminen, dem Inhalt der Treffen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an Frau Gogos unter julia.gogos@agpu.com

Aktuelles Stoffstrombild für PVC in Deutschland

Seit 30 Jahren engagieren sich Unternehmen der PVC-Branche vom Rohstoff- und Additiv-Hersteller über den Verarbeiter bis zum Recycler für Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Energieeffizienz sowie die Wiederverwertung von PVC-Produkten. In einer Vielzahl von unterschiedlichen Anwendungen trägt der Werkstoff PVC zudem zur Energie- und Ressourcenschonung bei. Die lange Nutzungsdauer der Produkte, insbesondere in hochwertigen Bauanwendungen wie Bodenbeläge, Fensterprofile und Dachbahnen, sowie der steigende Einsatz von Rezyklaten spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Auftrag von AGPU und PlasticsEurope Deutschland hat die Conversio Market & Strategy GmbH im Rahmen einer Studie die deutsche PVC-Branche genau unter die Lupe genommen. Damit verfügendie Unternehmen der PVC-Wertschöpfungskette erneut über ein aktuelles Stoffstrombild ihres Werkstoffs. Die letzte Studie wurde für das Jahr 2013 erstellt.

Die Ergebnisse der Studie „Analyse der PVC-Produktion, Verarbeitungs-, Abfall- und Verwertungsströme in Deutschland 2017“ zeigen, dass hierzulande 1,84 Millionen Tonnen PVC, darunter 249.000 Tonnen PVC-Rezyklate, zu Halbzeugen und Endprodukten verarbeitet wurden. Der Bausektor ist hier der dominierende Bereich mit einem Anteil von über 70 Prozent. Damit trägt der Rezyklatanteil bereits heute mit 13,5 Prozent zur verarbeiteten Gesamtmenge bei. PVC-Rezyklate flossen insbesondere in langlebige Bau-Anwendungen sowie die Bereiche Gartenbau und Landwirtschaft.

Die PVC-Abfallmenge stieg im Vergleich zum Jahr 2013 um sieben Prozent auf jetzt 694.000 Tonnen. Ursächlich hierfür ist vor allem, dass im Laufe der Zeit vermehrt langlebige Produkte in den Abfallstrom gelangen. Auch die Verwertungsmenge nahm im Vergleichszeitraum zu: So wurden 2017 687.000 Tonnen PVC verwertet (2013: 639.000 Tonnen). Aufgeschlüsselt nach Verwertungsformen teilt sich diese Menge in Deutschland wie folgt auf: 37 Prozent des PVC-Abfalls wurden werkstofflich und 62 Prozent unter Energierückgewinnung verwertet.

„Immer effektivere Verfahren und eine breitere Akzeptanz für Produkte mit Rezyklaten sorgen für die Zunahme der werkstofflichen PVC-Verwertung. So trägt der Werkstoff auch hier erheblich dazu bei, natürliche Ressourcen zu schonen und die ambitionierten Recyclingziele des europäischen PVC-Nachhaltigkeitsprogramms VinylPlus® zu erfüllen“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann.

Über die Studie
Für die Studie mit dem Titel „Analyse der PVC-Produktion, Verarbeitungs-, Abfall- und Verwertungsströme in Deutschland 2017“ wurden mehr als 2.000 Unternehmen aus Kunststofferzeugung, -verarbeitung und -verwertung befragt sowie amtliche und weitere Statistiken herangezogen. Erstellt wurde die Studie im Auftrag von AGPU und PlasticsEurope Deutschland durch die Conversio Market & Strategy GmbH. Die Studie kann auf Anfrage bei der AGPU bezogen werden.

Best Practice für die Umwelt: Dokumentation erschienen

Im Sommer ist nach zwei Jahren Laufzeit die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ von AGPU, Rewindo und AgPR zu Ende gegangen. Ihr Ziel: die Ermittlung und Begleitung von Recyclingprojekten im Bereich Abbruch, Rückbau und Demontage, bei denen beispielsweise PVC-Altfenster oder PVC-Bodenbeläge anfallen und über die Recycling-Systeme von AgPR und Rewindo wiederverwertet werden. Eine 28 Seiten starke Dokumentation stellt ausgewählte Projekte im Zeitraum Sommer 2016 bis Sommer 2018 vor.

Erstes Altfensterrecyclingprojekt in Bremen

Wie sich ausgediente Kunststofffenster bei energetischen Sanierungen umweltfreundlich recyceln lassen, zeigt die Modernisierung der Wohnanlage „Wohlers Eichen“ in Bremen. Das Wohnungsunternehmen Vonovia SE lässt zurzeit die Gebäude nahe den Freihäfen der Hansestadt mit 256 Wohnungen in vier Bauabschnitten renovieren. Dabei erhalten unter anderem die Fassaden eine zusätzliche Wärmedämmung und neue, energiesparende Kunststofffenster. Die anfallenden rund 800 Altfenster von Anfang der 1990er Jahre werden direkt an der Baustelle gesammelt und im Anschluss werkstofflich recycelt. Das dabei zurück gewonnene PVC-Granulat ist Ausgangsstoff für neue Kunststofffenster mit Recyclatkern.

In Bremen ist es das erste Fensterrecyclingprojekt dieser Art und Größenordnung. „Diese Methode, die in punkto Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz ganz im Sinne der funktionierenden Kreislaufwirtschaft ist, gilt heute als ‚best practice‘ bei der Entsorgung von PVC-Bauprodukten“, so Rewindo Michael Vetter. Realisiert wird diese Recyclingprojekt von der Dekura mit Unterstützung durch Rewindo und AGPU.

Best Practice für die Umwelt: 700 Fenster ausgetauscht

Die energetische Sanierung der Sekundarschule Nord in Jessen (Elster) gilt als lehrreiches Beispiel in Sachen Umwelt. Das dreigeschossige Hauptgebäude sowie ein zweigeschossiger Kopfbau aus dem Jahr 1978 erhält bis 2019 bei laufendem Schulbetrieb eine moderne Wärmedämmung für die Fassaden und Zwischendecken zum Dach. Ferner sorgen nun neue Kunststofffenster mit Dreifachverglasung für eine zusätzliche Verbesserung der Energiebilanz. Auch bei diesem öffentlich geförderten Sanierungsvorhaben werden die rund 700 ausgedienten PVC-Altfenster aus den Jahren 1995 bis 1998 nach dem Ausbau nicht in der Müllverbrennungsanlage entsorgt, sondern recycelt und später wiederverwertet.

Das Bauprojekt in Jessen ist Teil der Länder übergreifenden Aktion „Best Practice für die Umwelt“. Hierbei wurden in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen beispielhafte und nachhaltige Bauvorhaben, bei denen PVC-Bauprodukte werkstofflich recycelt werden, ermittelt und dokumentiert. Initiiert wurde die von mehreren regionalen und bundesweiten Verbänden sowie Unternehmen aktiv unterstützte Umweltaktion von der Rewindo GmbH Fenster-Recycling-Service, Bonn, der Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR), Marl, und der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU), Bonn.

Umweltmagazin: „Etabliertes Recycling von PVC-Bauprodukten“

In der aktuellen Juli-Ausgabe des UMWELTMAGAZINS (Springer-VDI-Verlag) ist auf den Seiten 27 und 28 ein neuer Fachbeitrag von AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann und AGPU-Redakteur Michael Friedrichs zum Thema „Etabliertes Recycling von PVC-Bauprodukten“ erschienen. Aufgrund der guten Resonanz in der Vergangenheit hat sich die AGPU zudem entschieden, den Fachbeitrag auch als Sonderdruck zu veröffentlichen.

BVSE und AGPU: Positive Entwicklung bei Recyclinglösungen für den Baustoff PVC

Anlässlich des 21. Altkunststofftages in Bad Neuenahr haben der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) und die Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU) eine positive Zwischenbilanz für das Recycling des Baustoffes PVC gezogen. PVC hat zahlreiche langlebige Anwendungen im Baubereich. Hier sind insbesondere bewährte Produkte wie etwa Fenster, Rohre, Bodenbeläge, Dach- und Dichtungsbahnen oder Kabelummantelungen zu nennen. „Durch Aufbau und Erweiterung von mittlerweile sehr etablierten Recyclingwegen lässt sich die Nachhaltigkeit dieser Bauprodukte inzwischen gut darstellen“, macht der bvse-Kunststoffexperte Dr. Thomas Probst deutlich.

PVC-Recycling im Aufwind

Der kürzlich veröffentlichte Fortschrittsbericht von VinylPlus®, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Branche, hat gezeigt, dass sich das PVC-Recycling weiterhin im Aufwind befindet. So konnten 2017 insgesamt 639.648 Tonnen recyceltes PVC registriert und die Menge im Vergleich zu den Vorjahren (560.492 Tonnen in 2016) gesteigert werden. Damit sind mittlerweile fast 80 Prozent des angestrebten Jahresziels von 800.000 Tonnen für 2020 erreicht. Maßgeblichen Anteil hieran haben die Recyclingaktivitäten in Deutschland. Anfang der 1990er Jahre hat man damit begonnen, Recyclinganlagen zu errichten und Sammelsysteme aufzubauen oder weiter zu optimieren. „Mittlerweile gibt es in Deutschland etwa 70 Betriebe, die mit dem Recycling von PVC Geld verdienen“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann.

Diverse Recyclinginitiativen

Knapp 73 Prozent des jährlich hergestellten PVC wird im Baubereich eingesetzt und  wie in der Produktion sind folglich auch in der Abfallwirtschaft PVC-Bauprodukte mengenmäßig am bedeutendsten. Um die Verwertung kümmern sich in Deutschland diverse Recyclinginitiativen, wie die AgPR Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling und RoofCollect (Dachbahnen). Für Fenster hat die Rewindo GmbH mit ihren Recyclingpartnern ein flächendeckendes Rücknahmesystem eingerichtet. 2017 konnten insgesamt rund 100.000 Tonnen PVC-Regranulat aus Altfenstern und Produktionsabschnitten gewonnen werden. Seit Anfang 2005 bilden die Rohr-Recycling GmbH & Co. KG in Westeregeln und der Kunststoffrohrverband e.V. (KRV) eine Allianz, um die Verwertungsmengen zu steigern. Diese Initiative nimmt PVC-Rohre bundesweit zurück und sorgt für die Verwertung der Altprodukte.

Aus Alt mach Neu

Vorwiegend das Mittel der Wahl in diesem Prozess ist nach wie vor das werkstoffliche Recycling. Hierbei wird aus den ausgedienten Produkten ein Rohstoff gewonnen, der wieder in neuen Anwendungen verwendet werden kann. So ist das beim Fensterrecycling gewonnene Regranulat in neuen Fensterprofilen, ummantelt mit PVC-Neumaterial, als Recyclatkern zu finden. Der Einsatz der PVC-Recyclingprofile ist mittlerweile Standard. Anwendbar ist dieses Prinzip auch für PVC-Böden und -Rohre, bei denen das Regranulat auf der Unterseite bzw. in der Mittelschicht eingesetzt werden kann. Etablierte, langlebige Produkte werden schließlich – zum Teil als Mischfraktion – auch aus alten PVC-Kabelummantelungen hergestellt. Hier reicht die Palette vom Bakenfuß, über Schächte und Bretter bis zum widerstandsfähigen Industriebodenbelag. Die Hersteller solcher Produkte finden sich auch im PVC-Recyclingfinder der AGPU.

Altkunststofftag in Bad Neuenahr

Vom 12. bis 13. Juni lädt der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling in diesem Jahr bereits zum 21. Mal, zum Internationalen Branchentreff nach Bad Neuenahr ein. Auf der zweitägigen europäischen Branchentagung stehen aktuelle Themen des Kunststoffrecyclings auf dem Vortrags- und Diskussionsprogramm. Eine ideale Netzwerk- und Informationsplattform bietet an beiden Tagungstagen das Ausstellerforum.

Aktion PVC-Recycling auf der 24. Fachtagung Abbruch

Vom 2. bis 3. März 2018 findet in Berlin die 24. Fachtagung Abbruch statt. Auch in diesem Jahr ist die Aktion PVC-Recycling wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Neben der AGPU beteiligen sich weitere Partner an der Initiative, darunter sind unter anderem Rewindo, die AgPR und Roofcollect.

In diesem Jahr erwartet der Deutsche Abbruchverband als Organisator des Branchen-Events rund 900 Teilnehmer aus 15 Ländern sowie 115 Aussteller. Die Eröffnung der Abbruchtagung erfolgt durch Michael Groschek, ehemaliger Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

www.aktion-pvc-recycling.de

www.deutscher-abbruchverband.de/events/24-fachtagung-abbruch-2018-teilnehmer/

„Best Practice“ geht im Frühjahr auf die Zielgrade

Nach knapp 1,5 Jahren Laufzeit geht die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ im kommenden Frühjahr in die Zielgerade. Ihr primärer Zweck ist es, speziell in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beispielhafte Bauprojekte zu ermitteln, bei denen ausgediente PVC-Bauprodukte wie z.B. Fenster oder Bodenbeläge recycelt und wiederverwertet werden. Die Initiatoren – Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU), Rewindo GmbH, Fenster-Recycling-Service, beide Bonn, sowie die Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR), Marl, – wollen darüber hinaus demonstrieren, dass werkstoffliches PVC-Recycling in der Bauwirtschaft nicht nur in Ostdeutschland, sondern in der gesamten Republik moderne, umweltgerechte Maßstäbe für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit setzt.

Musterprojekt 2016 ins Leben gerufen

Die Initiative richtet sich an Wohnungs-, Fensterbau-, Entsorgungs- und Abbruchunternehmen sowie an Bauherren Öffentlicher Gebäude. Nach Ende der Aktion werden beispielhafte „Best Practice“-Referenzen in Wort und Bild, Presseresonanzen sowie Stellungnahmen von Unternehmen und Verbänden zu dem im Sommer 2016 ins Leben gerufenen Musterprojekt in einer
Dokumentation zusammengestellt. Von Beginn an haben mehrere Firmen und Institutionen ihre Unterstützung für die Initiative „Best Practice für die Umwelt“ geäußert, u.a. der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. (VSWG), Dresden; der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), Berlin; der Deutsche Abbruchverband e.V., Köln; der Bauindustrieverband Sachsen / Sachsen-Anhalt e.V., Leipzig; der Verband Fenster + Fassade (VFF), Frankfurt am Main; sowie führende Fensterbauunternehmen aus den neuen Bundesländern.

Die Mehrzahl der Projekte registrieren die Initiatoren im Bereich des PVC-Altfensterrecycling. In diesem Bereich werden – nicht nur in den drei Bundesländern – seit Jahren hohe Zuwächse verzeichnet. „Im Jahr 2016 erzielten wir zusammen mit unseren langjährigen Recyclingpartnern eine aufbereitete Menge von ca. 30.000 Tonnen Regranulat aus Altfenstern, was etwa 1,8 Millionen Fenstereinheiten entspricht. Hieraus entstehen später erneut Kunststofffenster mit Recyclatkern“, berichtet Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. Er sieht in der Aktion deutliche Vorteile für die beteiligten Unternehmen: „Durch werkstoffliches Recycling gewinnen diese in der Öffentlichkeit Pluspunkte für nachhaltiges Handeln. Darüber hinaus können sie bares Geld sparen, weil das Recyclingsystem preiswerter ist als die Entsorgung in Baumischcontainern.“

Umweltfreundlicher Stoffkreislauf

„Neben Altfenstern, Dachbahnen und Rohren aus Kunststoff sind auch Bodenbeläge ein bedeutender Baustein im werkstofflichen Recycling von Bauprodukten“,
betont AgPR-Geschäftsführer Dr. Jochen Zimmermann. Seine Organisation betreibt in Troisdorf eine zentrale Recyclinganlage für ausgediente PVC-Bodenbeläge: „Auf diese Weise tragen wir zu einem geschlossenen, umweltfreundlichen Stoffkreislauf für ausgediente Bodenbeläge bei.“ Die in Troisdorf angelieferten PVC-Alt-Bodenbeläge werden nach Aussortierung anderer Materialien in der 1991 errichteten Anlage zu Feinmahlgut verarbeitet. Bei Eignung lässt sich dieses problemlos bei der Produktion neuer PVC-Bauprodukte einsetzen.“

Wichtiger Bestandteil von „VinylPlus“

Warum eigentlich „Best Practice“? „Bei energetischen Sanierungen von Wohn- und Gewerbegebäuden fallen wie auch beim Rückbau von Immobilien große Mengen an Bauabfällen an. Mit Blick auf eine umweltgerechte Entsorgung in möglichst geschlossenen Materialkreisläufen gelten Materialtrennung und werkstoffliches Recycling heute dabei als die beste Vorgehensweise“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann. Recycling von PVC im Baubereich sei darüber hinaus ein wichtiger Bestandteil von „VinylPlus“, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC´-Branche.

Vorschläge werden noch entgegengenommen

Noch bis März 2018 haben alle Bauherren aus der Wohnungswirtschaft oder dem Gewerbebau, sowie von Abbruchunternehmen, Fensterbau- und Entsorgungsbetrieben in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Chance, ihre „Best Practice“-Vorschläge bei Rewindo, der AGPU oder der AgPR einzureichen. Neben der Abschlussdokumentation sind in ausgewählten Fällen aktuelle und werbewirksame Pressetermine an den Baustellen geplant.

Wenn Sie einen Vorsachlag haben können Sie uns gerne kontaktieren unter:  Tel.: 0228 / 91783-0, Fax: 0228 / 5389594 oder E-Mail agpu@agpu.com

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe: PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter

In der vergangenen Woche fand in Erlangen bei REHAU das dritte und letzte Regionaltreffen der Veranstaltungsreihe „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter“ in diesem Jahr statt. AGPU und VinylPlus haben die Netzwerk-Treffen 2012 ins Leben gerufen und dadurch das PVC-Recycling in Deutschland weiter vorangebracht.

Das Treffen in Erlangen war die nunmehr zehnte Veranstaltung und erfreute sich ebenfalls über einen guten Zuspruch aus der Branche. Insgesamt haben AGPU und VinylPlus seit der Auftaktveranstaltung in Köln rund 250 Experten miteinander ins Gespräch gebracht. Aufgrund des großen Interesses und des anhaltenden Bedarfs bei allen Beteiligten wird geplant, die Veranstaltungsreihe in Deutschland 2019 fortzusetzen. Das erfolgreiche Konzept wird nun auch den anderen nationalen Verbänden zur Nutzung angeboten.